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Touristische Diplomarbeiten an Universitäten, Fachhochschulen bzw. an Fachhochschulstudiengängen

VorauswahlgewinnerInnen (die maximale Punktezahl beträgt 100 Punkte):

Platz 1
100 Punkte

Was ist ein Kunde wert? Customer Lifetime Value als Methode zur Kundenbewertung in der Reisebranche

Mag. (FH) Manuela Strasser
FHWien-Studiengänge der WKW, Institut für Tourismus-Management

Platz 2
89,5 Punkte

Individualisierungstendenzen im Reiseverhalten der Österreicher am Beispiel der Kunden der Raiffeisen Reisebüro GmbH

Mag. (FH) Verena Weber
FHWien-Studiengänge der WKW, Institut für Tourismus-Management

Platz 3
87,5 Punkte

Unternehmerisches Verhalten u. dessen Bedeutung für den Angebotsstrukturwandel in der Parahotellerie

MMag. Beate Fessler
Universität Innsbruck, Zentrum für Tourismus und Dienstleistungswirtschaft

Platz 4
82 Punkte

The Definition and Compilation of ECT statistics

Mag. Johanna Ostertag
Wirtschaftsuniversität Wien - Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft

Platz 5
78 Punkte

Die Präsenz der österreichischen Beherbergungsbetriebe im Internet

Mag. Brigitte Ostanek
Wirtschaftsuniversität Wien - Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft

Platz 5 ex aequo
78 Punkte

Das touristische Tiroler Sommerprodukt in der Krise - Relaunch als Ausweg?

Mag. Stefan Bracher
Universität Innsbruck, Zentrum für Tourismus und Dienstleistungswirtschaft

 

Im folgenden finden Sie ALLE eingereichten Arbeiten mit Kurzfassung und Bewertungen:


Fachhochschule Salzburg - Entwicklung und Management touristischer Angebote

Der 8-semestrige Magister Studiengang EMTA - Entwicklung & Management touristischer Angebote wird ab Herbst 2006 als 6-semestriger Bakkalaureats Studiengang IMT - Innovation und Management im Tourismus angeboten. Der Studiengang ist in beiden Formen eine umfassende Hochschulausbildung für Führungskräfte im Tourismus. Durch die berufsbegleitende Durchführung entsteht eine enge Verbindung von Studium und Arbeit. Neues Wissen und innovative Ideen können sofort in den Betrieben umgesetzt werden. Die Erfahrungen aus der Praxis der Studierenden fließen wieder zurück in die Lehre. Das ist das ideale Umfeld, um innovative touristische Angebote zu entwickeln, denn Innovationen sind es, die in Zukunft über den Erfolg im Tourismus entscheiden. Die überwiegende Zahl der Dozenten kommt aus dem internationalen Tourismusmanagement oder aus Wissenschaft und Forschung.


 

Innovative Erfolgsfaktoren von Boutique Hotels im deutschsprachigen Raum
Mag (FH) Christian Brandstätter

Punkte: 74,5

Das zentrale Thema dieser Arbeit sind Boutique Hotels im deutschsprachigen Raum und deren Erfolgsfaktoren. Eingebettet in drei kleinere Kapitel wird anfangs eine ausführliche Begriffsanalyse durchgeführt, außerdem werden die erwähnten Erfolgsfaktoren für Boutique-Nischenkonzepte aus strategischer Sicht sowie aus der Marketing- und Management-Perspektive eruiert. Im dritten Abschnitt erfolgt eine Betrachtung des relevanten Marktes, bei der das internationale Wachstumspotenzial von Boutique Hotels im Mittelpunkt steht. Die Abschnitte „Innovation“ und „Konsumentenverhalten“ stellen die theoretischen Hauptkapitel dar. Während erstere Thematik umfassend wissenschaftlich aufgearbeitet und das Innovationspotenzial von Boutique Hotels genauer unter die Lupe genommen wird, beschäftigt sich letzterer Teil schwerpunktmäßig mit den Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten von Konsumenten bzw. Touristen. Um Erfolgsfaktoren aus der Sicht des Boutique-Gastes ermitteln zu können, entscheidet sich der Autor bei der Wahl des empirischen Untersuchungsdesigns für eine qualitative Gäste-Motivforschung. Der Verfasser dieser Arbeit entwickelt abschließend gemeinsam mit dem Geschäftsführer eines Hotels in Vorarlberg ein Konzept zur Standardisierung von Servicequalität.

Bewertung 1
Bewertung 2


Wertorientierte Unternehmensbesteuerung in der österreichischen Privathotellerie
Mag (FH) Herbert Maier

Punkte: 74,5

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen der wertorientierten Unternehmensführung und stellt den Versuch dar, eines der Konzepte der wertorientierten Unternehmensführung zur Steuerung des Unternehmenswertes für die österreichische Privathotellerie mit dem Ziel zu implementieren, dass auch ein Eigentümer eines privat geführten Hotels den Wert seiner Investition vergrößert und maximiert. Im ersten Teil der Arbeit versucht der Autor das durchaus komplexe Thema des Value Based Managements einzugrenzen und legt den Fokus auf die eigentliche Messung des Unternehmenswertes bzw. des Wertbeitrags. Der zweite Teil beschäftigt sich mit einer Reflexion der Literatur zum Thema wertorientierte Unternehmenssteuerung in der Hotellerie und gibt praktische Beispiele. Im empirischen Teil der Ausführung werden auftretende Probleme bei der Implementierung eines zuvor ausgewählten Konzeptes durch eine Primärforschung zu lösen versucht. Der letzte Abschnitt beschreibt schließlich die Entwicklung und Funktionen des aus den empirischen Erkenntnissen entwickelten Instrumentes zur wertorientierten Unternehmenssteuerung.

Bewertung 1
Bewertung 2

 


Fachhochschule Joanneum - Gesundheitsmanagement im Tourismus

Der Studiengang ist mit der Themenkombination Gesundheit und Tourismus europaweit einzigartig. Er berücksichtigt aktuelle wissenschaftliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen des Gesundheitstourismus. Das didaktische Konzept, vom Campusgedanken ausgehend, forciert die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Studierenden mit den Lehrenden vor Ort.
Studienschwerpunkte: Gesundheit, Gesundheitsförderung, -sport und -management, Tourismus-, Freizeitwissenschaften, Eventmanagement, Gesundheitstourismuswirtschaft, Tourismusethik, Sustainability, Studium generale: soziologische, betriebswirtschaftliche, ethische Inhalte, Praxis: berufsspezifische Fremdsprachen, Sozial- und Kommunikationskompetenz, Praktika Forschungs-schwerpunkte, Verbesserung der Angebotsqualität im Gesundheitstourismus,  Gesundheitsförderung durch nachhaltigen Tourismus, Gesundheitstourismuswirtschaft, Aufbau der Sportwissen-schaftlichen Untersuchungsstelle Südoststeiermark „SpoWiLab“;


Charakteristiken der Klientel des naturnahen Tourismus in Österreich
Mag. (FH) Andreas Steuer

Punkte: 74,5

Diese Arbeit untersucht die Strategien von Natur- und Ökotouristen in Österreich, um Naturattraktionen zu finden, die ihren jeweiligen Vorstellungen von - und Erwartungen an „Natur“ entsprechen. Dazu werden zielgruppenspezifische Reizfaktoren von bislang weniger beachteten Naturattraktionen erforscht, um deren touristisches Potenzial in wirtschaftlicher wie auch ökologischer Weise nachhaltig vermarkten zu können. Als Forschungsweg wurde ein Methodenmix, bestehend aus Experteninterviews, Umfragen sowie teilnehmende Beobachtungen an unterschiedlichen Kategorien von Naturattraktionen vorgenommen. Die Ergebnisse der Arbeit dienen als theoretische Grundlage für die Entwicklung einer Internet-Datenbank von sämtlichen Naturattraktionen in der Steiermark. Dieses Instrument soll naturbegeisterten Besuchern ermöglichen, die ihren Vorstellungen und Bedürfnissen optimal entsprechende Naturattraktion zu finden. Auf diese Weise können ökologisch relevante, aber bislang wenig bekannte Biotope mittelfristig an touristischer Attraktivität gewinnen und damit zur regionalen Wertschöpfung beitragen. Damit stiege die Chance solcher Biotope, vor einer Inwertsetzung durch Landwirtschaft oder Baugewerbe – und somit vor einem unwiederbringlichen Verlust - bewahrt zu bleiben.

Bewertung 1
Bewertung 2



Förderung einer nachhaltigen Tourismusentwicklung durch Trekkingreisen
Mag. (FH) Andreas Aigner

Punkte: 70,5

Durch überdimensioniertes Tourismuswachstum in Trekking-Destinationen können wirtschaftliche, ökologische und soziokulturelle Probleme auftreten, die jedoch durch begleitende Maßnahmen in konstruktive Bahnen gelenkt werden können. Am Beispiel des Reiseveranstalters Weltweitwandern GmbH werden Problemfelder des Trekking-Tourismus aufgezeigt und sinnvolle Handlungsoptionen entwickelt, um durch Trekkingreisen eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu fördern. Dazu ist jedoch das normative, weil wenig praktikable Konzept der Nachhaltigkeit durch einen dynamischen Zugang zu ersetzen. Anhand der Untersuchung der Akteure im System Trekkingtourismus lässt sich nämlich zeigen, dass eine Trekkingreise niemals im allen Aspekten den (gewünschten) Kriterien einer nachhaltigen Tourismusentwicklung entsprechen kann. Darüber hinaus variieren die subjektiven Wahrnehmungen der Akteure hinsichtlich ihrer Chancen und Barrieren im Prozess der Förderung einer nachhaltigen Tourismusentwicklung signifikant. Als Lösungsstrategie wird darum ein system-adäquates Theoriegerüst sowie ein Kontext- und somit destinationsadäquates Maßnahmengerüst entwickeln, das die äußeren Rahmenbedingungen und die subjektiven Erwartungen der betroffenen Akteure im System Trekkingtourismus in bestmöglicher Weise integriert.

Bewertung 1
Bewertung 2

 


Analyse der Mitgliederzufriedenheit in Tourismusorganisationen im Naturpark Grebenzen
Mag. (FH) Gerhild Krumlacher

Punkte: 67,5

Damit Destinationen trotz neuer Nachfragebedürfnisse, vermehrter Konkurrenz und steigendem Preisdruck reüssieren, müssen die Tourismusorganisation und ihre Mitglieder gut kooperieren. Voraussetzung dafür ist die Zufriedenheit der Mitglieder. Diesen bislang in Praxis wie Forschung vernachlässigten Aspekt des Destinationsmanagements beleuchtet die vorliegende Arbeit am Beispiel der Vermieter des Naturparks Grebenzen (NW-Steiermark). Dazu wurden die Mitglieder mittels standardisiertem und schriftlichem Fragebogen systematisch befragt. Die Ergebnisse indizieren die hohe Zufriedenheit der Vermieter mit dem Serviceangebot des Tourismusverbandes. Darüber hinaus wird aber die große Unzufriedenheit der Mitglieder über den ungelösten Konflikt zwischen dem Tourismusverband und der in der Region ebenfalls wichtigen Tourismusinstitution des Vereins „Naturpark Grebenzen“ offenkundig. Als weitere Schwächen erweisen sich mangelnde Initiativen zur Förderung des unternehmerischen Empowerments der Mitglieder sowie die vernachlässigte Öffentlichkeitsarbeit gegenüber der Bevölkerung. Die Ergebnisse unterstreichen, dass längerfristiger Erfolg einer Destination auch von der Integration tourismusfremder Stakeholder, der Bevölkerung und anderer Branchen, wesentlich abhängt.

Bewertung 1
Bewertung 2


FHWien-Studiengänge der WKW, Institut für Tourismus-Management

Die Fachhochschul-Studiengänge für Tourismus-Management MODUL bieten seit dem WS 2004/05 einen Bakkalaureatsstudiengang (6 Semester) und einen (anschließenden) Magisterstudiengang (2 Semester) an. Ausgehend von der Grundhaltung der gelebten Gastlichkeit und dem Verständnis für Kundenbedürfnisse erwerben die Studierenden umfassende Kenntnisse im Bereich Tourismus bzw. Dienstleistungssektor, ein breites betriebswirtschaftliches Wissen und Know-how sowie Managementfähigkeiten. Ein Auslandspraktikum bzw. ein Studienaufenthalt an einer Partner-hochschule eröffnet internationale Perspektiven. Die Arbeit mit innovativen Lern- und Lehrmethoden stellt neue Zugänge zum Lernen und Lehren dar. Ein ausgewähltes Lektorenteam mit Fachexperten aus der Wirtschaft und von Universitäten garantiert ein ideales Theorie-Praxis-Verhältnis.

Individualisierungstendenzen im Reiseverhalten der Österreicher am Beispiel der Kunden der Raiffeisen Reisebüro GmbH
Mag. (FH) Verena Weber

Punkte: 89,5

Durch den zunehmenden Mitbewerb und dem erfahrenen, anspruchsvolleren Kunden benötigt ein Reiseunternehmen heutzutage ein innovatives und kundenorientiertes Produktmanagement mit genauer Zielgruppenkenntnis. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist einerseits, die Entscheidung zwischen Pauschal- und Bausteinreisen anhand ihrer Determinanten zu erklären und andererseits, Raiffeisen Reisen Empfehlungen für die einzelnen Zielgruppen abzuleiten. Durch Sekundäranalysen wird in dieser Arbeit die angebliche Abschwächung der Pauschalreise in Deutschland widerlegt, in Österreich jedoch der Trend zur Selbstorganisation bestätigt. Die Konstrukte des Konsumentenverhaltens werden anhand einschlägiger Literatur begründet, durch eine Befragung werden 10 der Determinanten empirisch belegt sowie deren Einfluss auf die Entscheidung quantifiziert, wobei die Perceived Risk den stärksten Effekt aufweist. Anschließend werden vier Marktsegmente auf Basis der Kaufintention von Pauschal- und Bausteinreisen mittels A-Priori-Segmentierung ermittelt, für die Empfehlungen einerseits für den Reiseveranstalter, andererseits für den Vermittler abgeleitet werden. Zusätzlich werden Barrieren für die Buchung im Reisebüro, wie zum Beispiel mangelnde Kompetenz und das eigene (bessere) Organisationstalent, aufgezeigt.

Bewertung 1
Bewertung 2


Was ist ein Kunde wert? Customer Lifetime Value als Methode zur Kundenbewertung in der Reisebranche
Mag. (FH) Manuela Strasser

Punkte: 100

Die Frage nach dem Wert eines Kunden wird oft gestellt, doch wird diese Größe zumeist mit „value to the customer“ gleichgesetzt. Auf Grund dieser Auffassung wird das Marketingbudget dazu eingesetzt, dem Kunden den größten Wert an Unternehmensleistung zukommen zu lassen. Doch wird dabei vergessen, dass vom Kunden auch eine Gegenleistung in Form des „value of the customer“ eingefordert werden muss! Gerade die Reisebranche kämpft mit steigendem Konkurrenzdruck von großen europäischen Reiseveranstaltern, mit denen österreichische Reiseveranstalter, wie Raiffeisen Reisen im Bezug auf Budgetmittel nicht mithalten können. Um Marketingaufwendungen nicht ins Bodenlose laufen zu lassen und um den Wert eines Kunden für Unternehmen messbar zu machen, wurde diese Diplomarbeit verfasst. Ziel dieser Arbeit soll es sein mit Hilfe des Customer Lifetime Value Konzeptes den Kundenwert in monetärer Form zu ermitteln und dadurch gewinnbringende als auch verlustträchtige Kunden zu identifizieren. Dies soll Entscheidungsgrundlage für die optimale Allokation des Marketingbudgets bieten.

Bewertung 1
Bewertung 2


Die Bedeutung des Herkunftslandes Österreich als Qualitätssignal für einen Cluburlaub im Ausland
Mag. (FH) Bettina Sturm

Punkte: 74

Der intensive Wettbewerbsdruck im Cluburlaubsegment und die steigenden Ansprüche der Kunden führen dazu, dass sich Clubanbieter von ihren Mitbewerbern differenzieren müssen. Bei der Wahl des Clubanbieters werden zahlreiche Entscheidungskriterien vom Kunden in Betracht gezogen. Ob auch das Herkunftsland als Qualitätssignal dienen und die Kaufentscheidung beeinflussen kann, ist die Zielsetzung dieser Arbeit. In der Werbewissenschaft konnte bei Produkten die Wirkung des Herkunftslandes auf die Kaufentscheidung bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen werden. Im Gegensatz dazu liegen bei Dienstleistungen noch keine ausreichenden Erkenntnisse bezüglich der Wirkung des „Country-of-Origin“-Effekts vor. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Eruierung der Bedeutung der Qualitätsmarke „Österreich“ bezogen auf einen All-Inclusive Cluburlaub im Ausland am Beispiel von Magic Life. Die im Zuge dieser Arbeit eingesetzten Methoden sind eine Literaturanalyse, eine qualitative Vorstudie in Form eines Brainstormings und eine standardisierte Befragung teils in Form persönlicher Interviews in diversen Clubanlagen und teils in Form schriftlicher Befragungen in Reisebüros von Kunden und Nicht-Kunden des Clubanbieters Magic Life.

Bewertung 1
Bewertung 2


FH für Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ lautet der Titel des 8-semestrigen FH-Studiums am Management Center Innsbruck (MCI). Der besondere Fokus dieser betriebs-wirtschaftlichen Ausbildung liegt im „Entrepreneurship“, einer ausgeprägten Orientierung auf unternehmerisches Denken und Handeln in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Das FH-Studium baut inhaltlich auf einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung auf, welche insbesondere in den Bereichen Marketing, Finanzierung und „Entrepreneurial Studies“ vertieft werden. Höchste Praxisrelevanz – ein gerade von der Wirtschaft sehr geschätztes Merkmal aller österreichischen Fachhochschulen – wird insbesondere durch den hohen Anteil an Experten aus Wirtschaft in der Lehre sowie durch die ausgesprochen hohe Projektorientierung des FH Studiums realisiert.


Die Wahrnehmung von Dachmarken als Entscheidungskriterium für die Urlaubswahl
Mag. (FH) Manuela Anna Kirchler

Punkte: 74

Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, inwieweit eine Destination durch eine Dachmarkenstrategie in die Wahrnehmung der Gäste rücken und sich somit im Angebotsmeer der Destination sichtbar machen bzw. die Urlaubswahl beeinflussen kann. Um dies zu erreichen erfolgte eine theoretische Beleuchtung der Marke und der verschiedenen markenstrategischen Optionen zur Vermarktung von Destinationen – mit Fokus auf die Dachmarkenstrategie. Zudem erfolgten Ausführungen zur Determinante Wahrnehmung des Konsumentenverhaltens. Der empirische Teil der Arbeit baute auf die Untersuchung der Dachmarke Südtirol auf. Mit der Arbeit konnte dargelegt werden, dass Marken in einem Umfeld des schier unüberschaubaren Destinationsangebots als Urlaubsmotiv berücksichtigt werden - vorausgesetzt, Konsumenten stehen den Marken positiv gegenüber. In Zeiten, in denen Destinationen zunehmend homogener und somit austauschbar werden, stellt die Dachmarke einen zentralen Erfolgsfaktor für die Zukunft dar, da sie bei vorhandenem commitment und einem gewissen Mehrwert die Wahrnehmung bewirkt und die Urlaubsentscheidung zu beeinflussen vermag.

Bewertung 1
Bewertung 2

Bewertung 3


Die Online-Werbung im Kontext der Marktsegmentierung
Mag. (FH) Roland Lechner

Punkte: 73,5

Die Marktsegmentierung als integriertes Konzept der Markterfassung und –bearbeitung ist beidseitig ständigen Entwicklungen unterworfen. Vor allem das Internet bietet Unternehmen der Tourismus- & Freizeitwirtschaft Einsatzmöglichkeiten zur Endkunden-Interaktion. Beispielsweise informieren sich 77 Prozent der deutschen Internetnutzer (27,9 Mio.) online zum Thema Reise und Touristik während 77 Prozent der österreichischen Beherbergungsbetriebe über eine Webpräsenz verfügen. Trotzdem wird das Internet häufig als Plattform kostenloser Werbung gesehen, anstelle eines strategischen Pull-Mediums, das mithilfe kreativer Online-Werbung segmentspezifische Marktbearbeitung ermöglicht: Hinsichtlich der Fragestellung, welche Potentiale die Online-Werbung auf der Marktbearbeitungsseite der Marktsegmentierung bietet und wie im speziellen eine zielgruppengerechte Auswahl von Werbeträgern (Intramediaselektion) am Beispiel deutscher Wellnesstouristen erfolgen kann, stellt sich in Kapitel 3 der Arbeit bei getrennter Potential-Erarbeitung die Marktsegmentierung als Planungstool effektiver sowie kosteneffizienter (Online) Werbekampagnen heraus. 

Bewertung 1
Bewertung 2

 


Wirtschaftsuniversität Wien - Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft

Um den Bedürfnissen der Menschen in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu dienen, trachten wir, ein ausgewogenes Verhältnis von Grundlagen- und Anwendungsforschung aufrecht zu erhalten. Ohne Grundlagenforschung gäbe es keine radikal neuartigen Ideen. Ohne Angewandter Forschung stockt der Wissenstransfer. Die Entwicklung von Lösungsprozessen für Management- und Marketingaufgaben mit methodisch anspruchsvollen Techniken ist unsere Kernkompetenz. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Ursache-Wirkungszusammenhänge zu untersuchen sowie zur Verbesserung der Analysetechniken für empirische Daten beizutragen. In der Lehre konzentrieren wir uns auf solche Inhalte, die man später im Berufsleben erfahrungsgemäß nicht mehr erlernt, sondern entweder an der Universität erwirbt oder gar nicht.


The Definition and Compilation of European City Tourism Statistics
Mag. Johanna Ostertag

Punkte: 82

City tourism is an increasingly important area of economic activity and should as such have a commensurate level of statistical development. The diploma thesis, therefore, concentrates on European city tourism statistics by revealing the statistical gaps between theory, practice and reality. It gives tourism managers information concerning differences and problems existing in European city tourism statistics and defines the strengths and weaknesses of the various methodologies and definitions. Further it provides stakeholders such as the World Tourism Organization (UNWTO) and the Statistical Office of the European Communities (EUROSTAT) with information concerning the needs of city tourism managers and the problems in applying their standards and recommendations. Existing problems with definitions and methodologies in use are discussed based on the existing literature, an analysis of city tourism statistics available in the database of TourMIS, which is currently the largest database on urban tourism statistics in Europe, and a survey which was especially conducted for the thesis and which was targeted at European Cities Tourism (ECT) members and other important European cities. The results provide an insight on what standards exist and how (in)comparable European city tourism statistics are. In addition recommendations are provided on how city tourism statistics could be compiled. Besides general acceptance and usefulness, the recommended definitions and methodology follow the most commonly used terms based on the findings. It can be hoped that due to greater attention to the problems more cities will provide meaningful statistics with solid facts in the future.

Bewertung 1
Bewertung 2

Bewertung 3


A Comparative Study of International Bachelor and Master Programs in Tourism
Mag. Amata Ring

Punkte: 70,5

This thesis aims at creating a profound analysis of worldwide existing bachelor and master programs in tourism regarding their contents. Additionally, the perceived importance of different subject areas as well as the utilities of specific themes adherent to them are identified. For this purpose, 63 bachelor and 59 master programs taught in English are examined and their contents are judged against requirements derived by literature review. Major requirements that are identified are: understanding of a wider tourism world, transferable skills, shaping of the future, sustainability, preparation for the industry, management skills and IT skills. Furthermore, an adaptive conjoint analysis is applied in order to identify importance and utilities of different subject areas and themes a tourism program can be composed of. Results show that there are discrepancies between existing programs and what academics as well as industry professionals perceive as being important. Consequently, results aim at phrasing recommendations which topics or issues a tourism curriculum should embrace as well as provoking discussions on how existing curricula can and should be adapted or how new programs should be designed.

Bewertung 1
Bewertung 2


Die Präsenz der österreichischen Beherbergungsbetriebe im Internet
Mag. Brigitte Ostanek

Punkte: 78

Es gibt kaum noch Beherbergungsbetriebe, die nicht über eine eigene Webseite verfügen und über diese Anfragen abwickeln. Nur: Wie findet der potenzielle Gast diese Seite? Um dieser Frage nachzugehen, wurde in der bekanntesten Suchmaschine, Google, nach österreichischen Beherbergungsbetrieben gesucht. Die Suche wurde für die, laut Statistik Austria, fünf wichtigsten Urlaubstypen durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, ob die gefundenen Webseiten Ähnlichkeiten aufweisen und in welcher Form sie sich von den Seiten unterscheiden, die nicht gefunden wurden. Hierzu wurden Parameter definiert und verschiedenen statistischen Analysen unterworfen. Unter anderem wurde mittels Regressionsanalyse ein Modell aus den Parametern erstellt und untersucht, wie weit die Auffindbarkeit einer Seite erklärt werden kann. Abschließend wurden aus den Ergebnissen Empfehlungen abgeleitet, wie die Präsenz von Beherbergungsseiten in Suchmaschinen gesteigert werden kann.

Bewertung 1
Bewertung 2

Bewertung 3


Universität Innsbruck, Zentrum für Tourismus und Dienstleistungswirtschaft

         

Das Zentrum für Tourismus und Dienstleistungswirtschaft ist eine weltweit führende Forschungs- und Lehreinrichtung an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck mit einem breitem Lehrangebot und zukunftsweisendem Forschungspotenzial für Studierende und Wirtschaft. Dienstleistungsmanagement sowie Tourismuswissenschaft zählen zu den Kernbereichen in Lehre und Forschung. Zu den aktuellen bzw. laufenden Forschungsbereichen gehört insbesondere der Bereich des Dienstleistungsmarketing, der Arbeitsmarkt- und touristischen Bildungsforschung, Destinations Auditing, Unternehmertum und KMU-Forschung, Zufriedenheits- und Qualitätsforschung komplexer Dienstleistungsprodukte, alpenspezifische Fragestellungen im Zusammenhang mit der regionalen Entwicklung der Dienstleistungsindustrie.  


Unternehmerisches Verhalten u. dessen Bedeutung für den Angebotsstrukturwandel in der Parahotellerie
MMag. Beate Fessler

Punkte: 87,5

Die Privatzimmer- (PVZ) und Ferienwohnungs- (FeWo) Vermietung ist ein wichtiges Segment der österreichischen Tourismuswirtschaft. Allerdings, wurden Ende der 60iger noch die Ursachen für die Zunahme der Privatquartiere untersucht, stellt sich heute die Frage: „Ist die Talfahrt der österreichischen Privatvermieter noch zu stoppen?“ Es bedarf ohne Zweifel Anstrengungen auf zwei Märkten um diesem Negativtrend der PVZ-Vermietung entgegenzuwirken. Obwohl der Unternehmer/Vermieter den in der Wertschöpfungskette vorgelagerten Entscheid über Vermietung oder Nicht-Vermietung bzw. PVZ- und/oder FeWo-Vermietung trifft, wird dieser in der Forschung stark vernachlässigt. Ziel dieser Arbeit ist es daher Erklärungsfaktoren für die Ab- bzw. Zunahme der PVZ-/FeWo-Vermietung zu ermitteln, indem die Beweggründe, Motive bzw. Ziele der Vermieter aufgrund externer (z.B. „neue Tourismus“) bzw. interner (z.B. „family life cycle“) Einflüsse analysiert werden. Forschungsfragen werden erarbeitet und im Rahmen einer Befragung von PVZ- und FeWo-Vermietern in Vorarlberg empirisch untersucht. Die erhobenen Daten zeigen von welchen Motiven diese „Unternehmer“ getrieben werden und weshalb die FeWo-Vermietung auch in Zukunft am Markt wettbewerbsfähig sein wird.

Bewertung 1
Bewertung 2


Erfolgsfaktoren für Events - Ermittlung der erfolgsrelevanten Faktoren für Events
Mag. Werner Höppe und Mag. Wolfgang Töchterle

Punkte: 76

Im Rahmen der Diplomarbeit „Erfolgsfaktoren für Events“ wurden jene Faktoren ermittelt, welche für den Erfolg bzw. Misserfolg von Events ausschlaggebend sein können. Im Mittel-punkt der Untersuchung standen daher vorwiegend jene Faktoren, welche in jüngsten Publi-kationen häufig Gegenstand der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den Erfolg bzw. Misserfolg von Events waren. Ergebnis dieser Untersuchung bildete die Klassifizierung der identifizierten Faktoren nach deren Erfolgspotential und die zusätzliche Ermittlung erfolgsre-levanter Elemente dieser Faktoren. Der empirische Teil der Arbeit befasste sich mit der Untersuchung mehrerer Events aus der Region Südtirol. Dabei wurde untersucht, ob und inwieweit die jeweiligen, im Rahmen des theoretischen Teils ermittelten Erfolgsfaktoren bewusst zur erfolgreichen Durchführung die-ser Events eingesetzt und gestaltet wurden. Den Abschluss der Arbeit bildete die Überprüfung eines möglichen Zusammenhangs zwi-schen dem Bewusstsein der Eventorganisatoren bezüglich des besonderen Potentials der Erfolgsfaktoren und deren effektiv erfolgreicher Ausgestaltung, sowie eine zusammenfas-sende Darstellung der vorgefundenen Situation und Handlungsempfehlungen bzw. Empfeh-lungen für eventuelle Folgeuntersuchungen.

Bewertung 1
Bewertung 2


Das touristische Tiroler Sommerprodukt in der Krise - Relaunch als Ausweg?
Mag. Stefan Bracher

Punkte: 78 

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Gästeabfluss weg von alpinen Sommerdestinationen mit den Angebotsdefiziten im Bereich des alpinen Sommerprodukts sowie der Erarbeitung angebotsseitiger Verbesserungsmaßnahmen. Im Rahmen einer qualitativen anbieterseitigen Erhebung wurde der Frage nachgegangen, warum es zu dieser Gästeabwanderung gekommen ist und wo die Ursachen für die Stagnation bzw. den Rückgang im Sommertourismus liegen. Darüber hinaus hat der Verfasser untersucht, ob und wie sich das Sommerprodukt in den vergangenen Jahr(zehnt)en verändert hat, wo Fehler im touristischen Angebot gemacht wurden und mit welchen Problemen das Produktbündel im Sommer behaftet ist. Um die Problematik für den Bereich der Alpen insgesamt zu verdeutlichen, wurden auch Tourismusvertreter der angrenzenden Alpenregionen in die Befragung mit einbezogen. Die Interviews dienten als Grundlage dafür, die Schwachstellen im heimischen Angebot zu identifizieren und in der Folge daraus Strategien abzuleiten, die helfen sollen, dem Tiroler Sommertourismus neue Impulse zu verleihen, um so Tirol langfristig als Premium-Tourismusstandort in den Alpen abzusichern.

Bewertung 1
Bewertung 2

 


IMC Fachhochschule Krems GmbH - Tourismusmanagement & Freizeitwirtschaft

Was 1994 mit einem Studiengang und 50 Studierenden begann, hat sich mittlerweile zu einer international renommierten Fachhochschule mit über 1.500 Studierenden aus aller Herren Länder entwickelt. Die IMC Fachhochschule Krems verbindet Wissenschaft und Wirtschaft symbiotisch zu besten internationalen Berufschancen für Absolventen. Wirtschaftliche und technologische Studienrichtungen werden als Bakkalaureats- und Diplomstudiengänge angeboten. Inter-nationalität und Praxisorientierung sind oberste Prämissen. Ein fundierter wissenschaftlicher Hintergrund, moderne technische Ausstattung, 50 Partnerhochschulen in 13 Ländern und vieles mehr machen IMC-Studierende fit für die internationale Berufswelt. Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen, projekt-bezogenes Arbeiten, internationale Lehrende und Praxissemester, aber auch ein umfassendes Sport- und Freizeitangebot lassen den Studienbetrieb abwechslungsreich und zum Erlebnis werden.


Eine Analyse der Golfangebotsstruktur in den Destinationen Waldviertel und Wienerwald sowie Chancen, Gefahren und Perspektiven für den Golftourismus in Niederösterreich
Mandy Homuth

Punkte: 68

Ziel der Diplomarbeit war es, die gegenwärtige Golfangebotsstruktur in Niederösterreich nach marktspezifischen Kriterien zu untersuchen, um die Stärken und Schwächen sowie Chancen, Gefahren und Perspektiven für den Golftourismus in Niederösterreich zu exhibieren. Nachstehend die wichtigsten Erkenntnisse, die mittels hermeneutischer Themenbearbeitung und einer empirischen Untersuchung in Form von teilstrukturierten, systematisierenden Experteninterviews generiert wurden: Die Strategie des Bundeslandes Niederösterreich, verstärkt auf den Golftourismus zu setzen, ist positiv zu bewerten. Der Golftourismus induziert eine hohe Wertschöpfung, bewirkt eine Verlängerung der Saison und dient der Forcierung des Qualitätstourismus. Ebenso kann durch Golf das bisher fehlende Image Niederösterreichs als Golf- und Urlaubsdestination erzeugt werden. Damit Niederösterreich am Golfmarkt erfolgreich bestehen kann, bedarf es der Umsetzung von gezielten Maßnahmen. Zu diesen zählen die Entwicklung qualitativ hochwertiger, zielgruppengerechter Golfangebote, die Erweiterung der touristischen und sportartspezifischen Infrastruktur, die Optimierung von Betriebskonzepten, die Implementierung neuer Kommunikations- und Vertriebswege sowie die Steigerung der Golf- und Tourismusexpertise.

Bewertung 1
Bewertung 2

Bewertung 3
 

Product Development and Distribution for Aboriginal Tourism in Central Australia: A Focus on the 4WD
Mag. (FH) Doris Schmallegger

Punkte: 67

Increasing the opportunities for Aboriginal tourism development in remote desert Australia requires an extended range and diversity of products and new distribution strategies to capture new markets. In this context, four wheel drive(4WD)travellers have been identified as a new potential key market for desert tourism. This research sought to identify current gaps in the supply and distribution strategies of Aboriginal tourism products in central Australia. It investigated to what extent 4WD travellers in central Australia are interested in getting Aboriginal cultural experiences on their desert trips and what kind of products they might consume. In addition, it analysed information search patterns and trip planning characteristics of 4WD travellers to find out whether current marketing and distribution methods of Aboriginal tourism products are appropriate for this market. Finally, this study emphasises the need for Aboriginal product suppliers to enter partnerships with businesses that are already successfully catering to the 4WD market to facilitate a more effective distribution process.

Bewertung 1
Bewertung 2


Targeting affluent consumers of the United States
Mag. (FH) Bernadette Helmberger

Punkte: 64,5

This thesis presents marketing strategies and implementations used to target affluent customers of the USA. Companies increasingly try to attract affluent customers because they expect constant return and assured earnings for their business. Especially tourist destinations and their local suppliers favor wealthy tourists. Affluent travelers are supposed to spend more money on their vacations than mass tourists do. Moreover, they tend to be concerned about sustainability and future development. However, the desire for exclusivity, tailor made experiences, special care and outstanding treatment requires tourism suppliers to apply effective and efficient marketing strategies. The Austrian National Tourist Office in New York identified the opportunity for Austria to increase the number of affluent tourists. Therefore, the author decided to research about practical implementations how to target this “promising” and growing affluent segment through experts working with affluent customers.

Bewertung 1
Bewertung 2

 

Universitätslehrgang für Tourismuswirtschaft der WU Wien

Der Tourismuslehrgang der WU Wien beschreitet einen zukunftsweisenden Weg in Richtung innovativer und international ausgerichteter Weiterbildung für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Seit 2001 wird der Lehrgang zur Hälfte als eLearning-Studium geführt. Dies bedeutet für die Teilnehmer wesentlich weniger Anwesenheit im Hörsaal. Studieren von daheim – ein unschätzbarer Vorteil für Mitarbeiter in Tourismus- und Freizeitbetrieben. Neben dem traditionellen Tourismuslehrgang in Wien, der als Abendprogramm angeboten wird, werden parallel auch Tourismuslehrgänge in geblockter Form in den Regionen Niederösterreichs und der Steiermark durchgeführt. Ab Herbst 2005 ist die Durchführung des Universitätslehrganges in Waidhofen an der Ybbs im Mostviertel geplant. Da im Jahr 2007 die Niederösterreichische Landesausstellung in Waidhofen an der Ybbs und St. Peter in der Au stattfinden wird, stellt dieses Angebot einen wichtigen Qualifizierungsmotor für die aufstrebende Tourismuswirtschaft des Mostviertels dar. Die breite Akzeptanz dieser Tourismusausbildung der WU zeigt sich in der ständig steigenden Teilnehmerzahl. Derzeit finden Lehrgänge in Wien, Fürstenfeld in der Steiermark und in Gmünd, NÖ, statt.

 

Tourismusmetropole Bangkok - Untersuchung zur Entwicklungsproblematik und Struktur des Städtetourismus
Ramona Mellitzer

Punkte: 56

In dieser Projektarbeit, „Tourismusmetropole Bangkok“, wurde Bangkok als Beispiel für den Städtetourismus in Entwicklungsländern hergenommen. Um die Informationen aus erster Hand und auf dem neusten Stand zu erhalten, wurden zusätzlich zu umfangreichen Primärdaten zehn Experteninterviews durchgeführt. Gegenstand der empirischen Arbeit war: 1) darzustellen, dass Bangkok hauptsächlich ein Transitweg für internationale Touristen zu verschiedenen Teilen Thailands ist; 2) zu zeigen, dass Qualität der touristischen Einrichtungen in Bangkok in den letzten 10 Jahren besser geworden ist. Die Studie zeigt, dass die touristischen Einrichtungen und Angebote in Bangkok sich in der oben aufgezeigten zehnjährigen Periode im großen Maße verbessert haben. Es gibt aber immer noch viele negative Faktoren, die sich sowohl auf die Aufenthaltsdauer der Touristen als auch auf die Qualität der Einrichtungen auswirken. Die generellen Probleme des Untersuchungsgegenstandes könnten mit anderen Dritte-Welt-Megastädte der Welt gleichgesetzt werden. Typisch problematische Eigenschaften dieser Megastädte sind: hohe Einwohnerzahl über 10 Millionen, Überlastung der Infrastruktur, Umweltprobleme und Lärmbelästigung.

Bewertung 1
Bewertung 2

 

Reisen jenseits von Logik und Verstand - das limbische System und seine Bedeutung für den Verkaufsprozess
Eva Hartinger

Punkte: 69

Wie können Kaufentscheidungen von Konsumenten begründet werden, wenn diese größtenteils unbewusst ablaufen? Untersuchungen mit dem Magnetresonanztomographen haben gezeigt, dass bereits Areale im Gehirn aktiv sind, bevor die Untersuchten wussten, dass sie denken bzw. die Gedanken in Worte fassen konnten. Die oben genannten Ergebnisse wurden zum Anlass genommen, die üblichen Marktforschungsmethoden außen vor zu lassen und mit Hilfe von Bildern den Emotionen auf den Grund zu gehen und diese nach den drei limbischen Instruktionen Balance, Stimulanz und Dominanz, zu bewerten. Bilder dienen als Metaphern und sollen unbewusste Vorgänge an die Oberfläche bringen. Ziel dieser Projektarbeit war es herauszufinden, von welchen Emotionen die Kundengruppe 60+ geleitet werden, wenn sie eine Reise buchen, bzw. aufzuklären, ob die aktive Ansprach des Bequemlichkeits- und Sicherheitsbedürfnisses zu einer Umsatzsteigerung führt. Die Auswertung der Bildcollagen hat ergeben, dass die vorherrschende Instruktion bei älteren Konsumenten nicht, wie angenommen, die Balance ist. Sondern dass auch ältere Menschen vorwiegend vom Wunsch geleitet werden, etwas Neues zu erleben (Frauen) bzw. sich und anderen etwas zu beweisen (Männer).

Bewertung 1
Bewertung 2

Bewertung 3


 

 

Impressum: Österreichische Gesellschaft für Angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, 1090 Wien, Augasse 2-6